Die Besonderheiten der Mehrparteien-Mediation

Hand drauf.jpgAbsehbare oder befürchtete schwierige Entwicklungen – aber auch bereits ausgebrochene Konflikte – innerhalb einer Familie oder Gruppe mit unterschiedlichen Menschen und verschiedenen Interessen haben mannigfaltige Auswirkungen auf alle Beteiligte.  Je größer die Gruppe, desto mehr Meinungen, Bedürfnisse, Gefühle, Erfahrungen usw. sind vorhanden und wollen ausgesprochen werden. Damit alle gleichwertig zu Wort kommen können, ist es besonders wichtig, die verschiedenen Sichtweisen aller Beteiligten, aber auch deren Stellung, Rolle und Rang, innerhalb des Teams zu würdigen.

 

 

Die Mehrparteien-Mediation – wie etwa die Mediation von Familien, Gruppen oder Teams – setzt hier an:

  • Sie hilft den Medianden, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und die aller Beteiligten zu erkennen und somit den Weg zu einem Miteinander zu ermöglichen.
  • Die Mediatoren unterstützen alle Beteiligten, offen über ihre Wünsche, Erwartungen und Ängste sowie ihre Grenzen zu reden. Denn sehr oft bilden gerade die unausgesprochenen Erwartungen oder Ängste den Kern des Konfliktes. Gleichzeitig kann der offene Dialog das Verhältnis der Konfliktparteien zueinander verbessern und helfen den Respekt und Anerkennung für jedes Familien-/Teammitglied aufzubauen bzw. zu bewahren.

 

 

Die Mehrparteien-Mediation folgt den gleichen Verfahren und Grundsätzen wie andere Mediationen, ermöglicht aber durch besondere Methoden und Kommunikationstechniken, viele unterschiedliche am Verfahren Beteiligte in die Lage zu versetzen, gleichberechtigt eine Lösung zu erarbeiten.

 

 

Einige Themen mit altersbezogenen Inhalten im Umfeld der Familie:

 

  • Generationskonflikte, Betriebsübernahmen und Nachlassregelungen
  • Bauliche Anpassung der Wohnung / des Hauses
  • Verkauf des Familienheims / Umzug
  • Mobilität
  • Pflege und Betreuung von Angehörigen zuhause (durch pflegende Angehörige oder externe Betreuer)
  • Situation im Altersruhesitz (Personal, Bewohner, Angehörige, Heimleitung)

 

So wie ein guter Arzt nicht nur einen Körperteil, sondern den Organismus als Ganzes im Auge hat, so blickt auch der Mediator auf alle Beteiligten, auf die gesamte Gruppe, auf das gesamte Team.

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